Nadja Küchenmeister: Im Glasberg

Shortlist für den Literaturpreis "Text & Sprache 2020"

Nadja Küchenmeister
Im Glasberg

Gedichte

112 Seiten. Leinen. Lesebändchen.
€ 20,00   €[A] 20,60   
ISBN: 978-3-89561-227-5

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»Nadja Küchenmeister tritt als eine einzigartige lyrische Stimme auf, die sanft und gelassen klingt, obwohl sie mitten aus dem Fegefeuer zwischen Liebe und Tod zu kommen scheint«, schreibt Dorothea von Törne in der Literarischen Welt. Angelika Overath nennt die Gedichte »sprachfromme, dinggläubige Gebete, ›briefe nach hause‹ in eine verlorene Vergangenheit, die ewig aufleuchten soll.« (Neue Zürcher Zeitung) Für Hajo Steinert (Deutschlandfunk) gilt: »Ein großer Wurf.«
In der jungen Lyrikgeneration ist Nadja Küchenmeister längst etabliert. Von ihren Büchern werden Nachauflagen gedruckt, ihr Werk wird mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Nun erscheint mit Im Glasberg ihr dritter Gedichtband.
Die Sonne ist hier der Mond, ein »rauperich« schlängelt sich durch die Erinnerung, aber Vorsicht: »wer aufräumt, der begegnet sich, wie ungünstig.« Und doch muss man immer weitergehen, »während / das herz wie eine biene schwirrt / honig sammelt im mittelfellraum.«
Diese Gedichte sind zart und schonungslos zugleich. Nadja Küchenmeister versteht es, Stimmungsbilder zu erzeugen, die uns nicht mehr loslassen. Dabei erneuern ihre Texte stets unseren Blick auf die Welt und öffnen Türen, wo wir keine vermuten.

Rezensionen

»Ergreifend wirkt, wie akribisch die Gedichte die eigenen Wurzeln zu ertasten suchen. (…) Im Glasberg setzt [seine] Poetik in bewundernswerter Konsequenz um.«
Christian Metz, FAZ

»Nadja Küchenmeisters Lyrikband Im Glasberg erzählt mit dichtem Bildrepertoire von den Verlusterfahrungen des Daseins. (...) Auch diesen neuen Texten wohnt der typische Küchenmeister-Blues inne.«
Björn Hayer, Deutschlandfunk Kultur

»Die Schönheit dieser Gedichte verschafft Glücksmomente!«
Lesart, Deutschlandfunk Kultur (Buchtipp)

»Mit ihrer genauen Beobachtungsgabe arbeitet Küchenmeister im Geiste jener Worte von Jürgen Becker, die sie dem Gedichtband vorangestellt hat. "Die Wirklichkeit macht immer mit’’, heißt es dort; und genau diese Wirklichkeit, mit all ihren Dimensionen, ihren Oberflächen und inneren Abgründen, bringt dieses Gedicht zum Leuchten.«
Julia Trompeter, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Gerne läuft man ein Stück mit Küchenmeisters Gedichten mit, überläßt sich ihrem sanften Gleiten, weil sie einen hellwach ins überraschende Unspektakuläre des unerklärlichen Alltags einspinnen.«
Jürgen Brôcan, Fixpoetry

»(...) Die Verse bezeugen ein großes Vertrauen, nicht nur in literarischen Traditionen (...), sondern auch in einer Alltagswelt als Reservoir poetischer Verwandlung.«
Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung

»Es gibt ganz subtile Korrespondenzen auf allen Ebenen dieses Bandes, die ihn unheimlich kunstvoll machen.«
Maren Jäger, Deutschlandfunk Kultur

»Im Mittelfellraum ist ein großartiges Gedicht, wo man die ganzen Sinnlichkeiten und das Spielerische spürt.«
Jan Bürger, Deutschlandfunk Kultur

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